• Elisabeth Marquart

Gegen Hunger und Covid – Wir bauen unsere Lebensmittel selber an!

Photos und Kommentare aus den Projekten in Uganda und Kenia mit Unterstützung von „Kranich“.

In den letzten Jahren hat sich Corona auch in afrikanischen Ländern ausgebreitet.

Die Bedrohung durch Hunger, Klima, Teuerung, Lockdowns und Schulschließungen wuchs an. Menschen waren zunehmend verzweifelt. Es gab zwar selbstgenähte Masken, aber kaum Impfungen als Schutz vor Ansteckung. Nachdem in den letzten Jahrzehnten einiges gegen Armut erreicht worden war, ließ Covid 19 alles als „das war umsonst“ erscheinen….

Es war nicht „HIV“, es war ein anderes Virus, dass dieses Mal Europa und die USA heimsuchte. Dass der Schwerpunkt der Epidemie nicht – wie meistens sonst – in Afrika lag, war neu. Zunächst erhielten wir viele liebe Worte der Anteilnahme, Gebete wurden für uns gesprochen, über die Ausbreitung des Virus sollten wir etwas sagen und wir bekamen die neuesten Infektionszahlen aus Afrika zugeschickt.

Wir, die „Kranich-Partner/innen“, begannen über die Weltbedrohung im Allgemeinem und über die Nord-Süd Problematik im Besonderen miteinander zu diskutieren. Über Whatsapp-Verbindungen konnten wir unkompliziert Gespräche führen. Wir überlegten, was lässt sich machen, wo beginnen wir, wer hat Ideen, was verbindet uns, was kann jede/jeder von uns beitragen?

So wuchs die Erkenntnis, das jede/jeder zunächst bei sich und vor Ort anfangen müsse. Es kamen viele Einfälle, die es Wert waren, ausprobiert zu werden: „Kranich“ lieferte Literatur, Erfolgsgeschichten aus allen Teilen der Welt, Erfahrungen, die im Internet beispielhaft dargestellt wurden. Als Folge wollten sich manche Partnerinnen und Partner aus Uganda und Kenia kennenlernen und sich austauschen, um von einander zu lernen. Und wo man Geld brauchte, war dann „Kranich e.V.“ unbürokratisch mit kleinen Summen dabei.

Es sind Dinge entstanden, die es vorher so noch nicht gab: Straßenkinder aus Nairobi helfen auf dem Feld, im Slum gibt es einen Gemüsegarten, Jugendliche bauen eigenen Hühnerstall, mittellose Waisen beginnen zu backen und zu verkaufen, sie stellen Sandalen her, aufgezogene Baumsetzlinge werden zur Begrünung gepflanzt, Bio-Anbau von Gemüse- und Kräutersetzlingen, ein Marktstand für die eigenen Waren, Fütterung von Bedürftigen mit Selbstgekochtem usw.

Einiges ist hier zusammengestellt, die Fotos und Videos sind alle von den Partnerinnen und Partnern selbst gemacht worden - und sprechen für sich!

Wenn sie mir gelegentlich eine Rückmeldung schicken, ob solche Fotoreihen für Sie interessant sind, würde ich mich freuen.

Und so wünsche ich Ihnen Spaß beim Anschauen und sage vielen Dank,

Ihre Elisabeth Marquart marquart.eli@gmail.com


Brian macht Werbung für sein Gemüse


Brian`s Stand auf dem lokalen Markt von Fort Portal


im Nachbardorf werden auch Hausgärten angelegt


Evans, ein früherer Jugendlicher und Kassenwart in Kibisom, hat auf Rusinga Island ein Stück Land seiner Vorfahren geerbt und begrünt. Evans ist ein Verwandter von Esther, der Gründerin des Frauenprojekts Kibisom „Kommt her und lernt“. Evans ist heute Experte und seine Badilisha Ecovillage Foundation ist zum Vorzeige Projekt für die PermaKultur geworden. www.badilisha.org

Kenia Plakate im Vorfeld der Präsidentenwahlen warnen vor gefährlichen Versammlungen


Kenia SMAK Straßenkinder erhalten Essen


Kenia SMAK Straßenkinder bekommen Essen, mal selbstgekocht, mal gespendet


SMAK, natürlicher Dünger auch für die Bananen im Slum Nairobi


Kenia SMAK,Jugendliche vom Dorf und Straßenkinder aus Nairobi arbeiten gemeinsam und spielen Fußball in Kakamega bei Angelina


Kenia SMAK. Feldarbeit zum Eingliedern von Straßenkindern aus Nairobi


Kenia Springs of Hope Waldorf Kindergarten eigene Milchkühe


Uganda.Kitojo, Hausgarten mit eigenen Gemüsesetzlingen


Kenia, ein echtes Rennen von Rollern wurde mit der Reportage vom Rennen in Europa mit Sebastian Vettel unterlegt. Ein großer Spaß für die Beteiligten


Uganda.Kitojo Amely hat als Kind Schäden durch Verbrennungen an den Armen bekommen. Jetzt bietet sie Kurse an ,wie man sicher kocht


Uganda.Kitojo Sonnenuntergang über den Mondbergen


Kenia.Angelina aus SMAK Nairobi stellt den eigenen Kompost in ihrem elterlichen Garten her. Später macht sie das auch im slum, sie SMAK leitet


Uganda.Hier lässt Brian den Kompost reifen


Uganda.Brian zieht Kräuter und Gemüse neben dem Kindergarten von Kidukuru. Er war hier selbst als Waisenkind


Kenia. Traditionell stampft man Mais, Hirse, Cassava zu Mehl im Mörser.


Uganda, von dem ersten Erlös hat Brian sich einen größeren Garten gebaut


Uganda Kitojo. Donuts in Öl gebacken zum Verkaufen


Uganda Kitojo.Demonstration von einem Moskitonetz mit und ohne Bettgestell


Uganda Kitojo. die scones sind fertig


Uganda Kitojo. bevor der Kuchen backen kann

Uganda Kitojo,Kuchen aus Braunhirse

Uganda Kitojo, Marjorie füllt Sand zum Backen ein

Uganda Kitojo Marjorie zeigt im Nachbardorf, wie man Kuchen bäckt. Sie nehmen Mehl Cassava, Hirse

Uganda Kitojo dieses neue Moskitonetz eignet sich für Schlafmatten auf dem Boden

Uganda Brians erfolgreiche Pflanzung zum Verkauf

SMAK Kochen für Bedürftige

SMAK entlang des Zauns zum slum ist ein Beet angelegt worden

Kenia. Springs of Hope. Neben dem Kindergarten ein Sukumawiki SpinatFeld

Kenia,Nairobi Angelina zeigt ihre Schutzweste bei den gefährlichen Wahlveranstaltungen

Kenia, Kibisom der eigene Honig wird in 10 Gläser abgefüllt

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